Mit Feuer ans Werk der Extreme - Die junge Geigen-Virtuosin Patricia Kopatchinskaja brillierte mit Karl Amadeus Hartmanns "Concerto funebre" im 5. Sinfoniekonzert der Philharmoniker unter Gastdirigent Heinrich Schiff

Christoph Dittmann in Westdeutsche allgemeine Zeitung vom 14.12.2007: Haydn, Hartmann, Prokofjew: Starke Kontraste beim 5. Sinfoniekonzert der Philharmoniker. Gastdirigent Heinrich Schiff setzte darauf, diese Gegensätze hörbar zu machen - zuweilen jedoch um den Preis einer ausgefeilten Binnendifferenzierung. Und doch war der Abend ein bemerkenswertes musikalisches Erlebnis.

Allein schon wegen der ausgezeichneten Solistin Patricia Kopatchinskaja. Was die Auftritte junger Geigen-Virtuosinnen in der Philharmonie angeht, ist man ja durchaus verwöhnt. Hahn, Fischer, Pogostkina brillierten dort bereits mehrfach. Die aus Moldawien stammende Violinistin reiht sich da probelmlos ein. Nicht ohne Grund musizierte Kopatchinskaja bereits mit bedeutenden Klangkörpern wie den Wiener Philharmonikern.

Mit Karl Amadeus Hartmanns "Concerto funebre" präsentierte sie ein furioses Werk, das neben subtiler Lyrik hoch virtuose Passagen bietet. Im mitreißenden Allegro entfacht die Solistin ein wahres Klanggewitter. Dass sie dabei ihrem wilden Temperament freien Lauf lässt, schadet diesem Werk der Extreme nicht...

 

Michael Wruss in Oberösterreichische Nachrichten vom 10.12.2007: ...Das riesig besetzte Brucknerorchester ging mit seinem Chef ideal disponiert und hoch konzentriert auf diese Reise in musikalisches Neuland, denn die russische Moderne war bislang eher Stiefkind im Repertoire des Linzer Meisterklangkörpers... Der erste Teil des Abends bediente mit Sergej Prokofjews zweitem Violinkonzert ebenfalls jene Sparte´, und mit Patricia Kopatchinskaja hatte man das richtige Energiebündel als Solistin eingeladen. Ihr liegen die lyrischen Melodien genauso wie das haarige Passagenwerk. Technisch saß alles perfekt, und darüber hinaus gibt es nur wenige Geigerinnen und Geiger, die mit derart unbändigem Interpretationswillen und heißblütigem Engagement an die Musik herangehen, sodass das Feuer der Leidenschaft auf das Publikum übersprang. Ein großer Abend, der trotz oder gerade wegen der neuen Sprache sehr gut ankam und auf Fortsetzung hoffen lässt.

 

 

Barocke Komplexität und Stravinskys Feuerfarben

Helmut Peters in Die Welt, 13.11.2007: ...Deutlich ruppiger ging es dagegen in Igor Strawinskys Violinkonzert in D mit der Solistin Patricia Kopatchinskaja zu. Die Toccata klang, als stieße der Komponist seinen akustischen Bauklotzstapel immer dann wieder zusammen, wenn man gerade zu ahnen begann, was er damit eigentlich hatte errichten wollen. Von heftigen Tuttischlägen in bittersüße bis fahle Klangflächen wechselnd, torkelte das Geschehen, von den Geigensoli der entschlossenen Solistin zusammengehalten, von einem Extrem ins andere. Auch wenn Strawinsky Neobarockes anklingen lässt, so übermalt er es sogleich wieder kräftig, mit greller  Farbpalette. Koptachinskja ist für ihren unkonventionellen Stil bekannt und spielt mit Pseudo-Ritualen genauso gern wie Strawinsky. Weil ihr der Meister in seinem Instrumentalkonzert keine Solokadenz gegönnt habe, sagte sie nach dem Violinkonzert zu ihrem Publikum, liefere sie diese nun als Zugabe nach. Worauf sie ein hochvirtuoses Solostück erklingen ließ, bei dem am Ende sogar noch Konzertmeister Stefan Czermaks mitwirken musste...

 

Von Tälern und Sternennächten

Daniel Wagner in Wiener Zeitung vom 16.0.2007: Lachen, nicht aus Belustigung, sondern aus Begeisterung, musste man angesichts des impulsiven Violinspiels von Patricia Kopatchinskaja im Musikverein. "Das mit der Stimme", Otto M. Zykans Bravourstück für Solo-Violine, ließ sie nach reichlich Akrobatik auf der Bühne als virtuoses Rumpelstilzchen triumphieren.

Doch zuerst gab's "Da drunten im Tale" - da ist Zykans gleichnamiges Violinkonzert, benannt nach dem alten Volkslied, angesiedelt. Dank Bertrand de Billys Liebe zur Gegenwartsmusik gelang dem RSO die Wanderung aus dem Tal in den Goldenen Musikvereinssaal ohne Schwächeanfälle. Wie kaum hörbare Grillen setzten die Streicher an, aber bald gewann das dramatisch-virtuose Lied der Solistin Oberhand. Angestachelt durch ihre reiche Motivik entwickelten sich im Ensemble variationsreiche Gegenreden heraus. Unterbrochen vom aggressiven Schlagwerk-Einsatz kehrte Kopatchinskaja zur anfänglichen Stille zurück. Nach der atemberaubenden Schlusskadenz verhallten die geflüsterten Worte von Geigerin und Dirigent im Saal: "Da unten im Tal - ich hab Dich so lieb".

So macht neue Musik einfach Freude!

 

 

 

 

Klingende Philosophie - Ein beglückendes Erlebnis war das Saisonschlusskonzert des Blauen Abozyklus mit Leila Pfister, Sol Gabetta, Patricia Kopatchinskaja und Henri Sigfridsson.

Patrick Fischer in BUND, Bern vom 16.6.2007: ....

Folie à trois: Wie ein Stelldichein der drei Hexen aus Shakespeares «Macbeth» nahm sich dagegen die Interpretation von Beethovens Tripelkonzert mit der Geigerin Patricia Kopatchinskaja, der Cellistin Sol Gabetta und dem Pianisten Henri Sigfridsson aus. Die wunderbar raunenden Bass- und Celloregister nahmen den beschwörenden Gestus des vorangehenden Werks wieder auf und legten den Solisten einen roten Klangteppich zur Begrüssung aus. Auf dieser Basis entfaltete das bestens eingespielte Klaviertrio sein ganzes Gestaltungsspektrum. Rückhaltlos begeisternd, mit welcher Neugierde und welchem Mut zum Risiko die bei allem konzertanten Profil kammermusikalisch agierenden Solisten dem keineswegs unproblematischen Werk zu entlocken wussten.

Mit welcher Umsichtigkeit die drei ihre unterschiedlichen Temperamente einzubringen und zu einem grossen Ganzen zu verschmelzen wussten, war schon atemberaubend: Patricia Kopatchinskaja, der ungestüm, mitunter fast mit der Brechstange vorausstürmende Vulkan, offenbarte gegenüber der poetisch-klangsinnlich vorgehenden Sol Gabetta ihre subtilen Gestaltungsmöglichkeiten, während Gabetta ihrer Kollegin beherzt Paroli bot. Mit inspiriert aufgerauten Kantilenen wertete Henri Sigfridsson seinen etwas lapidaren Klavierpart auf und unterlegte den beiden hoch fliegenden Streicherinnen ein sicheres, aber äusserst flexibles Fundament. Allein beobachten zu können, wie die einzelnen musikalischen Gesten perfekt ineinander griffen, liess den Abend zu einem beglückenden Erlebnis werden. Abgerundet wurde die rundum geglückte Aufführung mit einer Beethoven-Bearbeitung von «Horch auf, mein Liebchen», mit der sich der Pianist als überaus fähiger Bariton vorstellte...

 

Hohe Zeit des Trio-Spiels - Drei Shootingstars in der letzten Kammermusik der Saison demonstrierten Deutlichkeit, Präsenz und Durchschlagskraft, nicht ohne Showeffekte.

Hanspeter Renggli in BUND, Bern vom 13.6.2007: Noch ist er mit seinem weitschweifigen Œuvre von einigen hundert Kompositionen ein wenig bekannter Komponist. Die Musik des Amerikaners Charles Ives spiegelt nicht allein die eklektisch-respektlose Musikauffassung der amerikanischen «middle class» um 1900 wider. Sie verhält sich gegenüber den europäischen Traditionen ambivalent. Mal versucht sich Ives in reiner Stilkopie, mal erweitert der Avantgardist avant la lettre das Stilverständnis, vor allem aber höhlt er die Konventionen auf despektierlich-phantasiereiche Art aus. Wer hätte vor wenigen Jahrzehnten die heutige Aktualität dieser Musik für möglich gehalten? Es bedarf offensichtlich junger Interpreten, die frei sind vom konventionellen Zugang zu den tradierten Musikauffassungen, um Ives’ Musik den rechten «Ton» zu verleihen.

Unorthodoxe Vermengung: Die resolute, ja mitunter aggressive, aber immer brillante Spielweise der Geigerin Patricia Kopatchinskaja, der faszinierend präzise wie grosse Klang der Cellistin Sol Gabetta und die technisch souveräne, von Spielwitz geleitete Interpretation des Pianisten Henri Sigfridsson zeigten keine Berührungsängste gegenüber den Charakterwechseln und ungebändigten Schichtungen dieser Musik. Ives’ Musik verwirrt, weil sie, wie im Falle des Klaviertrios, keine eingleisige Wahrnehmung zulässt. Die unorthodoxe Vermengung von Populärem, von überbordenden Tonmassen und wiederum fein ausgehörten Klängen fand in diesem jungen Interpretentrio ideale Partner.

Grenzen des Eigenwilligen: Sprichwörtliche Begeisterung lösten bereits zu Beginn des Konzerts die jungen Interpreten mit Beethovens «Geistertrio» aus. Dass der Komponist mit dem Opus 70 um 1808 eine neue Seite der Kammermusik mit Klavier aufschlug, indem er das Zugänglich-Organische immer wieder durch Unerwartetes aufbrach, demonstrierten sie mit einer wunderbaren Präsenz im Detail. Von den kleinen Eigenwilligkeiten im Spiel von Patricia Kopatchinskaja, die keine Brüche, allenfalls einen Ausfluss von Spielwitz darstellen, weiss man. Mätzchen wie zusätzliche Schleifer und Übergänge mögen hingehen. Dass sie in Augenblicken der musikalischen Kulmination Bögen von grosser Intensität unvermittelt abbricht, stellenweise auch abreisst, taugt aber letztlich bloss zum Showeffekt. Weder wird dadurch die Durchhörbarkeit der musikalischen Strukturen gesteigert, noch wird die Balance der Teile verinnerlicht. Im Vordergrund steht allerdings auch bei ihr immer die letztlich einzigartige, erregte Spiellaune.

Individuell und homogen: Kammermusik wird oft mit dem Bild des totalen Ausgleichs und der Homogenität im Spiel der Beteiligten in Verbindung gebracht. Dieses Bild hat manche Ensembles nicht selten zu blasser Langeweile verführt. Das Wechselspiel von individueller Artikulation und gemeinsamer Stossrichtung im interpretatorischen Ansatz scheint jungen Musikerinnen und Musikern aufgrund ihrer zugriffigen Art oft leichter zu gelingen.

Im Klavierquartett H-Dur von Johannes Brahms, das aufgrund der frühen Entstehungszeit und der späten Neufassung einerseits in der Schumann-Tradition steht und gleichzeitig die Qualitäten des reifen Komponisten aufweist, überzeugten Patricia Kopatchinskaja, Sol Gabetta und Henri Sigfridsson nachhaltig. Es bedarf ebendieser Wechselwirkung von Homogenität im Zusammenspiel und Individualität der einzelnen Interpreten, um die dichte Kontrapunktik und die weit gespannten Zusammenhänge in dieser Musik deutlich zu machen. Natürlich rief dieses spannungsvolle Musizieren Zugaben nach sich, und ebenso natürlich ging dies nicht ohne Show ab, was in diesem Falle nicht ohne Reiz blieb.

 

 

 

 

 

Nikolaus Cybinski in Basellandschaftlicher und Mittelland-Zeitung 3.4.2007: "Die Souverainetet des Volkes soll ohne Rückhalt ausgesprochen werden". Das beschloss das Solothurnische Landvolk am 22. Dezember 1830. Zu lesen ist dieser Satz im Dornacher Heimatmuseum Schwarzbubenland, wo "Les muséques" Station machte. Das Konzert wurde zum Triumph der jungen Geigerin Patricia Kopatchinskaja, die mit Mama und Papa und dem ausgezeichneten Klarinettisten Reto Bieri Werke von George Enescu, György Kurtag, Otto M.Zykan, Grigoras Dinicu und Jorge Sanchez Chiong spielte. Die junge Geigerin ist keine Unbekannte bei "Les muséiques", doch nie zuvor war sie so gut wie jetzt. Ihr Temperament - gelegentlich fast in eine affektiert wirkende Körpersprache ausbrechend - "diktiert" ihr eine Tonbildung, die so selbstbewusst ist wie der Beschluss des Landvolkes. Dieses Selbstbewusstsein verbindet sich bei ihr mit souveräner Spieltechnik und einem sicheren Blick für das Wesen der Kompositionen. Was viele Musiker ihres Temperamentes nicht schaffen, das kann sie: sich auch zurücknehmen bis an die Ränder der Hörbarkeit. Das tat sie bei Enescu, aber vor allem bei Zykans Duo, wo sie im virtuosen Zusammenspiel mit Bieri beinahe exemplarisch vorführte, was eine geglückte Interpretation ausmacht.

Ihr Temperament hat Frau Kopatchinskaja wohl von ihrem Vater geerbt, der voller Elan das Volksstück "Doina und Hora" auf seinem Cymbal spielte, zuvor jedoch im elterlichen Duo die geigende Gattin höchst munter dominiert hatte, aber an dieser verunglückten Klangbalance war die Geigerin wesentlich mitbeteiligt.

Zum Abschluss dann "Crin" für Geige allein von Sanchez Chiong (*1969), ein kapriziöses Bravourstück, von Kopatchinskaja adäquat gespielt: kapriziös, bravourös, aber eben auch hoch musikalisch. An jungen Geigerinnen der Extraklasse ist zur Zeit kein Mangel. Patricia Kopatchinskaja kann für sich in Anspruch nehmen, dass sie und ihr Spiel glaubhaft sind. Ob der Musikmarkt dergleichen honorieren wird ist ungewiss. Das "Zeug" für eine beachtenswerte Karriere hat sie jedenfalls.

 

Intellekt, Emotion und ein geplatzter Luftballon - Eine Sternstunde: Das Konzert von Patricia Kopatchinskaja und Konstantin Lifschitz im Audimax Regensburg

Gerhard Heldt  in Mittelbayerische Zeitung vom 30.4.2007: Der Violinvirtuose Julian Rachlin hatte sich an der Hand verletzt und konnte im Saisonschluss-Konzert der Regensburger Odeon-Concerte nicht auftreten. Veranstalter Reinhard Söll holte die junge Geigerin Patricia Kopatchinskaja, die zusammen mit Konstantin Lifschitz am Flügel ein Programm anbot, das ungewohnte Wege zum Verständnis klassischer wie neuer „E-Musik“ zeigte.

Mit hohem intellektuellen wie emotionalen Einsatz näherten sie sich Beethovens „Sonate für Klavier und Violine“ G-Dur op. 30,3. Diese Fortsetzung der früheren Mozartschen Klavier-Violinsonaten, in der beide Instrumente so miteinander konzertieren, dass die Violine nicht im Vordergrund steht, geriet unter ihren Händen in neuer Lesart zu einem Ereignis, das, weit entfernt von konventionellen Hörgewohnheiten, neue Einsichten vermittelte.

Die antreibende Kraft der Violinstimme legte die Geigerin mit bisweilen rauer, dann wieder höchst kantabler Tongebung frei, ungeheuer vital, geradezu exzessiv in extremste dynamische Bereiche vordringend. Beide Künstler setzten Virtuosität spielerisch als Mittel zur Verklarung ihrer interpretatorischen Ziele ein. Die Nachbarschaft zur fast gleichzeitig entstandenen, wesentlich leidenschaftlicheren „Kreutzer-Sonate“ op. 47 wurde so deutlicher als in jeder Mozart-nahen Wiedergabe.

Die vier Präludien aus Dmitri Schostakowitschs selten zu hörenden „Präludien“ op. 34 wurden zum besonderen Erlebnis: Im ersten brillierte die Geigerin mit Kunststückchen, wie man sie vom Zigeuner-Primas kennt: Portamento-Schluchzer und -Seufzer, Vogelstimmen-Imitationen in höchsten Lagen, rasende Staccato-Passagen; im zweiten dominierte ihr ungehemmte Spiellaune, der dritte kam als witziger Marsch daher, und der vierte bot beiden Musikern Gelegenheit, ihrem Temperament freien Lauf zu lassen.

Eminentes geigerisches Können: Zum Kabinettstück mit hohem Vergnügungsfaktor geriet „Variations I“ (1948) des Amerikaners John Cage (1912-1992). Das ist Aleatorik in ihrer reinsten Form: Der Komponist gibt den Interpreten freie Hand, zu spielen, was sie aus seinen knappen Texten in den Noten, die nur aus Punkten und Linien bestehen, herauslesen. Vorgegeben ist lediglich der Parameter Zeit. In munterem Körperspiel, variantenreich mal gesprochenen, mal gehauchten Texten sowie in witzigen Geräusch erzeugenden Aktionen wurde eine gelungene Wiedergabe gar nicht mal so neuer Musik serviert, bei der die Geigerin u.a. auf dem Rücken liegend einen Luftballon aufblies und platzen ließ. Mit Lachen, aber auch reichlich Beifall kommentierte das Publikum diese ungewohnte Präsentation „klassischer“ Musik.

Nach der Pause erfuhr die Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 a-Moll op. 25 (1926, im Charakter rumänischer Volksmusik) von George Enescu, dem Lehrer Yehudi Menuhins, eine fulminante Wiedergabe. Als Geiger wusste Enescu, was er seinem Instrument zumuten konnte, und er ließ, in Anlehnung an Ravels „Tzigane“, keine Schwierigkeit aus. Patricia Kopatchinskaja hatte nochmals Gelegenheit, in den rhapsodischen wie tänzerischen Abschnitten ihr eminentes geigerisches Können vorzustellen, und sie kostete dies zusammen mit Konstantin Lifschitz bis in die feinsten Nuancen der an Farben und Emotionen reichen Partitur restlos aus. Für den Beifall bedankten sie sich mit einem Satz von Manuel de Falla und der witzigen Wiedergabe einer Miniatur von Gija Kantscheli

  

 

 

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