Camille Saint-Saëns (1835-1921): Fantasie, op.124 für Violine und Harfe

Camille Saint-Saens war das vielleicht frühreifste musikalische Wunderkind, denn er begann schon mit drei Jahren zu komponieren. Er war auch ein brillianter Pianist. Bis ins höchste Alter war er produktiv und schuf ein vielseitiges Werk, darunter Höhepunkte der Streicherliteratur, wie das Sarasate gewidmete "Introduction et Rondo capriccioso" oder das Cellokonzert.

Die Fantasie für Violine und Harfe wurde 1907 für die Schwestern Marianne and Clara Eisler komponiert. Darin zeigt sich der damals schon 72-jährige Komponist von Debussy und vom Impressionismus beeinflusst.

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