Henri Sigfridsson, Klavier
Der
finnische Pianist Henri Sigfridsson (geb. 1974) hatte seine
Ausbildung in Turku und der Sibelius-Akademie Helsinki (bei
Prof. Erik T. Tawaststjerna), dann in Deutschland bei Prof. Pavel
Gililov (Köln) und Prof. Lazar Berman (Weimar).
Nach vielen andern Auszeichnungen bedeutet der sensationelle Erfolg im Beethoven-Wettbeweb in Bonn den Durchbruch zur Weltspitze: Erster Preis, Publikumspreis und Kammermusikpreis gleichzeitig!.
In Finnland ist Henri regelmässiger Gast der bedeutendsten Orchester und Musikfestspiele. Seit 1995 hat sich seine Konzerttätigkeit auf ganz Europa, die USA und Japan ausgedehnt. Zahlreich sind die Einladungen zu Festivals, u.a. Lucerne Festival, Davos Festival, Salzburger Festspiele, Kissinger Sommer, Klavierfestival Ruhr, Augsburg Mozart-Festival, Festival der Raritäten Husum, Musical Olympus in St. Petersburg, Ravinia Festival (USA) etc.
Wiederholt konzertierte er mit europäischen Sinfonieorchestern wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, St.Petersburger Philharmoniker, MDR-Orchester, Belgrader Philharmonie , Orchestre National de Lille, Weimarer Staatskapelle, Camerata Academica Salzburg und Stuttgarter Kammerorchester unter der Leitung von Dirigenten wie Georg Alexander Albrecht, Vladimir Ashkenazy, Lawrence Foster, Dennis Russel Davies, Howard Shelley, Volker Schmidt-Gertenbach, Dorian Wilson. Seit 2000 spielt er regelmäßig in Japan, so auch zu einer großen Tournee in der Saison 2004 /2005
Einen hohen Stellenwert hat Kammermusik Henri Sigfridsson musizierte mit Partnern wie Sol Gabetta, Ivry Gitlis, Leonidas Kavakos, Gidon Kremer, Michel Lethiec, Boris Pergamenschikov und Patricia Kopatchinskaja. Mit Patricia und der argentinischen Cellistin Sol Gabetta besteht ein Klaviertrio (>>sound, >>Kritik des Debutkonzerts). Fast als Geheimnis hütet Henri seine raffinierte Gesangs- und Liedkunst als Bassbariton (>>Sound). In Ridouts "Ferdinand der Stier" ist er auch ein begnadeter Sprecher (>>Sound).